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We ride in Iran

Montag, 28. November 2016

„Salam Azizam“ heisst „Hallo mein Freund“. Der Film erzählt die Geschichte eines Road Trips und einer engen Gemeinschaft von Skifahrern, die sich an ungewohntem Ort behauptet.

Wir erreichen Teheran mit Benoît Goncerut im April 2013. Seit mittlerweile knapp zwei Monaten sind wir mit einem alten BMW unterwegs Richtung Iran. Es ist das letzte Land auf einer langen Reise für den Westschweizer Radiosender Couleur 3, die uns zu den Freeski- und Snowboard-Szenen der Länder Ex-Jugoslawiens sowie von Bulgarien, Griechenland und der Türkei führt.

Kaum im Iran angekommen, werden wir förmlich ins Skigebiet von Dizin katapultiert, etwa eine Stunde nördlich von Teheran. Wir sind ein wenig verloren, desorientiert durch die Diskrepanz zwischen unseren Vorurteilen und dem, was vor unseren verblüfften Augen geschieht. Ab dem ersten Tag in Dizin lernen wir ununterbrochen Leute kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Als Schweizer Rider treffen wir bald den Präsidenten des iranischen Skiverbandes, den Direktor der Seilbahnen und vor allem Amir.

Amir hat auf den Pisten ein Café gegründet und spielt die Rolle des grossen Bruders der Snowboard- und Freeski-Community im Iran. Dank ihm werden wir mehr als zehn Mal in nur drei Jahren in den Iran reisen. Mit demselben Amir entscheiden wir uns im Herbst 2013, das Projekt We ride in Iran ins Leben zu rufen, mit dem Ziel, das Riden in diesem Land durch Coaching-Sessions und Freestyle-Wettkämpfe zu unterstützen.

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am Laden
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